Wegen der tiefen Basis im Engelbergertal lassen wir die Piloten zwei Runden an den Titlis fliegen. Hoffentlich klappts, es braucht dort eine Basishöhe von 2700, also fast 1000 m höher als wir sie im Engelbergertal erwarten.
Uff. Die Basis war viel tiefer als erwartet. Es kam einfach zu viel feuchte Luft von unten herangeschoben, die Basis blieb auch am Titlis tief... Um 11:30, kurz vor dem Start schaute es recht gut aus, am Titlis 2200. Sie war dann am Titlis immer noch 2200, als eine kleine Gruppe den taktisch sehr guten Entscheid fällte am Titlis auf den Airstart zu warten. Leider sank sie dann aber noch, um erst am Nachmittag auf 2400 zu steigen. 2000 hatten die meisten, um die Boje anzufliegen. Es war knapp, viele brauchten 2 Anläufe, andere 3 (6 für die 2 x Titlis) und viele schafften es nicht.
Aber dennoch, es war ein sehr interessanter Task. Nicht nur wegen der Titlis-Boje, auch wegen der (erwarteten) Talwindturbulenzen und vielen weiteren taktischen Entscheiden. Steph Morgenthaler (Open), Andrea Habegger (Frauen) and Olivier Dietrich (Sport) gewinnen den zweiten Task. Bilder und Texte Martin Scheel
Resultate Task 2: Open Female Sports
Gesamtsieger Open (PDF)
1. Andreas Nyffenegger
2. Remo Maissen
3. Sepp Inniger
Gesamtsieger Frauen (PDF)
1. Nanda Walliser
2. Carrie Thomas
3. Corina Beerli
Gesamtsieger Sport (PDF)
1. Olivier Dietrich
2. Henri Zorn
3. Bernhard Sutter
Es wurde ein 80km-Task gesetzt: Titlis - Haldigrat - Brienzer Rothorn - Arvigrat - Goal. Ein paar wenige warteten am Hahnen auf den Luftstart (auf einer stolzen Höhe von 2900m). Das zählte sich dann aber doch nicht aus, weil der Titlis, weil der Titlis nicht an seinen Südostflanken angeflogen wurde, sondern zum Erstaunen der Locals direkt, am Wildhorn, wo es heute gut hoch genug ging. Diejenigen, die den Titlis "normal" angeflogen hatten, verloren einige Minuten - holten aber wieder auf.
Gut ging es auch weiter, eigentlich überall, dennoch wars nicht einfach schnell zu fliegen, und nach dem Brünig hat der ganze Spitzenpulk einen Zyklus verpasst und musste eine Runde suchen. Ja, es war ein wenig zyklisch.
Die Abschattungen kamen ab 15 Uhr und machten den Langsameren ordentlich zu schaffen. Aber nur wenige mssten in der Nähe des Sarnersees landen, fast alle habens geschaft. Text: Martin Scheel
Resultate Task1
Swisscup Engelberg Open, Task 1
Swisscup Engelberg Female, Task 1
Swisscup Engelberg Sport, Task 1
Die Möglichkeit wieder gemeinsam Fliegen zu gehen wurde rege genutzt. Der rund stündige Fussmarsch führte an der Alpwirtschaft Zwäcken vorbei, wo wir bei Kaffee und Kuchen einen längeren Halt machten. Am Startplatz angekommen war keine Eile angesagt, da die Thermik sich erst allmählich entwickelte. Dafür wurden dann einige Piloten mit einem schönen Rundflug zum Engelstock, Gniepen, Rigi Hochfluh und Fronalpstock belohnt. Die Basis hat sich dann genau auf 2750 m eingependelt, so dass wir den Luftraum optimal ausnützen konnten. Bilder vom Anlass
Warnung: Keine gültigen Bilder im angegebenen Ordner gefunden. Bitte den Pfad oder den Bildfilter kontrollieren!
Debug: angegebener Pfad - https://www.psctitlis.ch/images/phocagallery/2021_GV:::1:::
Die Basis im Engelberger Tal war und blieb tief. Überall hingen die Wolken um 1800/ 1900 m. Der klug gesetzte Task Brunni, Fürenalp, Haldi, Fürenalp, Landeplatz Engelberg versprach ein tolles taktisches Rennen.
Nach dem Start flog der Pulk noch nahe beieinander zu der Fürenalp. Wer bis zum Haldi zulange Höhe suchte, verlor viel Zeit. Die Spitzengruppe flog nach dem Brunni direkt zum Haldi. Alle kamen tief bei der Geissbalmflue an. Hier entschied sich das Rennen. Die Ersten mühten sich links mit der Thermik ab. Die nachfolgenden Bruno und Peter flogen etwas weiter rechts und wurden mit einem schönen Schlauch belohnt, der sie an die Spitze des Rennen brachte. Bruno und Peter liessen sich die Führung nicht mehr nehmen. Bruno entschied das Rennen durch seine taktische Klasse. Der Rookie Severin mit seinem NOVA Mentor 4 light überraschte alle mit seiner tollen Leistung. Andreas und Severin boten sich nach der Fürenalp ein Kopf an Kopf Rennen bis ins Ziel. Der Abstand war so klein, dass die Jury entschied beide auf den dritten Platz zu plazieren. Bilder vom Anlass
1. Bruno Britschgi
2. Peter Britschgi
3. Severin Hunziker / Andreas Koch