Die Basis im Engelberger Tal war und blieb tief. Überall hingen die Wolken um 1800/ 1900 m. Der klug gesetzte Task Brunni, Fürenalp, Haldi, Fürenalp, Landeplatz Engelberg versprach ein tolles taktisches Rennen.
Nach dem Start flog der Pulk noch nahe beieinander zu der Fürenalp. Wer bis zum Haldi zulange Höhe suchte, verlor viel Zeit. Die Spitzengruppe flog nach dem Brunni direkt zum Haldi. Alle kamen tief bei der Geissbalmflue an. Hier entschied sich das Rennen. Die Ersten mühten sich links mit der Thermik ab. Die nachfolgenden Bruno und Peter flogen etwas weiter rechts und wurden mit einem schönen Schlauch belohnt, der sie an die Spitze des Rennen brachte. Bruno und Peter liessen sich die Führung nicht mehr nehmen. Bruno entschied das Rennen durch seine taktische Klasse. Der Rookie Severin mit seinem NOVA Mentor 4 light überraschte alle mit seiner tollen Leistung. Andreas und Severin boten sich nach der Fürenalp ein Kopf an Kopf Rennen bis ins Ziel. Der Abstand war so klein, dass die Jury entschied beide auf den dritten Platz zu plazieren. Bilder vom Anlass
1. Bruno Britschgi
2. Peter Britschgi
3. Severin Hunziker / Andreas Koch
Die Sonne schien und alle (70 Teilnehmer!) waren guter Dinge. Der Task wurde gesetzt (Führenalp - Startplatz - Trüebsee - Startplatz - Wirzweli und zurück nach Engelberg, 35 km) und gestartet. Leider aber gab es am Startplatz einen Unfall (der Pilot hatte sich falsch ausgedreht) und musste mit dem Heli ins Spital geflogen werden (er hat mittelschwere Verletzungen am Rücken erlitten - es geht ihm aber den Umständen entsprechend gut). Ich musste den Task aber canceln, weil der Heli genau dann unterwegs war, als unsere Piloten wieder um den Startplatz zurück flogen.
Um 16:30 gabs dennoch ein grosses Debriefing, nach einer Tagesbesprechung (geleitet von Markus Roschi) haben sich die Piloten in Gruppen organisiert, um mit Hilfe der Toppiloten ihre Detailprobleme zu diskutieren.
Martin Scheel
Der Bundesrat hat wesentliche Lockerungen per 30. Mai und 6. Juni beschlossen. Ab dem 30. Mai sind spontane, nicht organisierte Versammlungen von 30 Personen zulässig. Ab dem 6. Juni sind organisierte Aktivitäten von bis zu 300 Personen zulässig (Schulung, Trainings, Vereinsanlässe).
Der SHV wird das Schutzkonzept für alle Hängegleiter gemäss den Beschlüssen des Bundesrates überarbeiten und sobald wie möglich publizieren. Die wichtigsten Punkte sind:
Das letzte Oktoberwochenende zeigte sich wettermässig von seiner schönsten Seite. So nutzten einige Matthörnler und PSC’ler den Tag um in der ruhigen Herbstthermik einige Kreise zu drehen. Gestartet wurde von der Schonegg teilweise mit Zwischenlandung auf der Fürenalp.
Später gab es vor dem Wildessen noch ein kleiner Hike & Fly Ausflug auf die Mörlialp. Der kurze jedoch steile Aufstieg auf den Alpoglerberg (1842 müM) lohnte sich. Gestartet wurde kurz vor dem Sonnenuntergang in die abendliche Stimmung Richtung Glaubenbielen-Pass. Nach der Landung in Giswil servierte uns der Gilde Koch Kas de Jong ein köstliches Wildessen. Dies war ein gelungener Anlass mit Gleitschirmclub Matthorn.
Bilder vom Anlass

Die Basis war markant tiefer, als prognostiziert. Jedenfalls als COCMO prognostiziert. Die WRF-Prognosen waren auch etwas zu hoch, aber ok. Zum Glück setzten wir einen Task, der auch mit Basis 2100 m zu schaffen war. Ein Zick Zack mit 61 km, zuerst bei Engelberg, dann Stanserhorn, zurück nach Engelberg und noch zum Buochserhorn und zurück ins Ziel. Die Basis sank kontinuierlich (das war prognostiziert), aber dank relativ wenig Talwind konnte jeweils im Lee wieder aufgedreht werden. Stephan Morgenthaler zog von Beginn weg vorne weg, fast ein Start-Ziel-Sieg, dicht gefolgt von Urs Schönauer.
sc-engelberg-overall-final.pdf
sc-engelberg-sport-class-final.pdf