Der Ausflug war mit 18 Teilnehmer ein gelungener Anlass. Trotz viel Schnee war der Wanderweg von der Passhöhe Ibergeregg zum Startplatz gut zu begehen.
Die Thermik war sehr gut, so kamen alle auf ihre Kosten. Mit einer gemütlichen Bierrunde haben wir den Tag ausklingen lassen. Bilder vom Flugtag
In diesem Jahr wird der Clubmeister nicht an der Clubmeisterschaft erkoren. Während der Flugsaison vom 4. März 2018 bis 18./19. August 2018 können 2 Flugaufgaben frei gewählt werden. Es sind beliebig viele Versuche erlaubt. Die besten 2 kommen in die Wertung. An der Clubmeisterschaft vom 18. oder 19. August 2018 gibt es ein gemeinsames Fliegen einer Flugaufgabe. Das Resultat zählt auch zur Wertung. In der Gesamtwertung werden die 2 besten Flüge und das Resultat der Clubmeisterschaft zusammengezählt. Wer die schnellste Gesamtzeit hat gewinnt.
Unter dem Menütitel «Sport»» findest Du alle Detailinformationen.
Da Hängegleiter ausschliesslich nach Sichtflugregeln (VFR) fliegen, gilt es auch, Flugsicht und Wolkenabstände, die je nach Höhe und Luftraumklasse differieren, zu beachten.
Seit 12.10.17 wird der Luftraum G diesbezüglich neuerdings unterteilt: Von Grund bis 300 m über Grund muss die Flugsicht minimal 1,5 km betragen und es ist ausserhalb von Wolken mit Bodensicht zu fliegen.
Oberhalb von 300m AGL gelten neu bereits die Wolkenabstände wie im Luftraum E, D und C, da dort mit IFR- Verkehr zu rechnen ist. Auch ein IFR-Flug muss, wenn er in VMC (Sichtflugwetterbedingungen) fliegt, den Luftraum beobachten, um anderen Luftfahrzeugen auszuweichen. Deshalb sind in diesen Klassen höhere Sichtminima und Wolkenabstände vorgeschrieben.
Die Flugsicht muss unterhalb 3050 m AMSL 5 km betragen, oberhalb 3050 m AMSL 8 km (wegen höheren Fluggeschwindigkeiten). Der Wolkenabstand beträgt unabhängig von der Höhe vertikal 300 m und horizontal 1500 m. Für Segelflugzeuge und demnach auch für Hängegleiter gibt es jedoch eine Ausnahme in Form von reduzierten Wolkenabständen in speziell bezeichneten Zonen.
LS-R FOR GLIDERS
In den LS-R for gliders (ehemalige Segelflugzonen) gelten verminderte Wolkenabstände von vertikal 50 m und horizontal 100 m. Die Flugsicht bleibt indessen unverändert 5 km resp. 8 km. Obwohl LS-R for gliders ja eigentlich eine Erleichterung darstellen, werden sie als LS-R (Luftraumbeschränkungsgebiet) qualifiziert, da sich die Einschränkungen auf den darin verbotenen IFR-Verkehr bezieht.
Sie sind grundsätzlich jeweils von März (Datum des Inkrafttretens der jeweils neuen Segelflugkarte) bis 31. Oktober von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang aktiv.
Auszug Luftraumbroschüre 2018 des SHV
Swiss Cup abgesagt!
Durch die vielen positiven Feedbacks der Piloten, haben wir uns entschlossen wieder einen Swisscup zu organisieren. Der Swisscup im Engelberger Tal kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Als dieser Nachwuchscup lanciert wurden, fand einer der ersten Swisscup 1995 im Engelberger Tal statt.
Als Nachwuchscup kann an diesem Wettkampf jeder Pilot mitmachen und von den Erfahrungen der Cracks profitieren. Wieso nicht einmal bei einem Wettkampf mitmachen? Wir freuen uns auf Deine Teilnahme und hoffentlich gute Flugbedingungen.
Zum Downloaden: Bojekarte Waypointliste für GPS
Teilnahmebedingungen:
Teilnahmegebühr: 1. Tag CHF 45.–/ 2. Tag CHF 25.– (inkl. Bahnticket, Getränk und Snack). Falls nur 1 Tag fliegbar ist, gilt die eintägige Gebühr.
Anmeldung direkt beim SHV Online Anmeldeformular
Tagesablauf
Treffpunkt: Restaurant Hahnenblick, Wasserfallstrasse 6, 6390 Engelberg, T 041 637 12 12 , www.hahnenblick.ch
Einschreiben: 08.30 Uhr vor Ort
Briefing Brunnihütte: 10 Uhr 30 oder nach Ansage
Wettkampf: ca. ab 12-12.30 Uhr
Auswertung: ab 15 Uhr im Wettkampfbüro Hotel Hahnenblick
Rangverlesen: ca. 17 Uhr.
Übernachtungen
Es gibt in Engelberg diverse Hotels und den Campingplatz Eienwäldli.
Am Sonntag fand die Clubmeisterschaft statt. Der Tag begann mit sehr tiefer Basis auf Höhe Ristis. Guido und Bruno definierten eine Flugaufgabe mit 5 Bojen mit Landung in Engelberg. Das Race mit Luftstart hatte eine Länge von knapp 28 km.
Nach dem Briefing war die Basis bereits auf ca. 2000 m. Kurz vor 13.30 Uhr hing der ganze Pulk knapp unter einer Wolke, knapp ausserhalb des 4 km Startzylinders. Peter Britschgi flog zeitgenau als erster in den Zylinder ein, gefolgt vom ganzen Pulk. Mit durchgedrücktem Speeder gings mit 50-60 km Groundspeed Richtung Fürenalp. Guido holte die Boje als Erster gefolgt vom höher fliegenden Bruno. Zurück am Brunni galt es, unter der dunklen Wolke möglichst schnell aufzudrehen. Am Stock wendete wiederum Guido als Erster, gefolgt von Peter, Bruno, Roli und Andi. Alle waren nahe zusammen. An der Boje Dagenstall wendete Guido viel zu spät, dadurch rutschten drei Verfolger durch übernahmen die Führung. Roland Renggli nutzte den Moment und flog die restlichen Bojen mit Vollgas fertig. Der Spitzenpulk legt die Aufgabe 50 Minuten zurück, was einem Durchschnitt von ca. 33 km/h entspricht. Beim OX/Carolina feierten wir anschliessend den gelungenen Tag mit feinen Empanadas.
Fotos vom Anlass
Rangliste: